Sonntag, 13. Februar 2011

Winter-OL

Jeder Mensch sollte etwas haben, für das er sich auch mal samstags 7 Uhr aus dem Bett schält. Für mich wäre das (z.B.) ein Orientierungslauf. Was würde ich nicht noch alles tun für die rot-weißen Schirme, außer die 10°C "warmen" Kontaktlinsen in die müden Augen zu zwängen und meinen noch schlafenden Magen mit einem halben Brötchen zu überfordern?

Auf ging es nach Bergießhübel - dort wo das Radio anfängt zu rauschen.
Und dann raus in den kalten Wald der schon ein paar Stunden wach zu sein schien.
Das Schöne am Posten hängen ist, dass es mit jedem geschafften Posten immer leichter wird :-).

So konnte es Punkt 10 Uhr los gehen mit dem 7. Lauf der Dresdner Winter-OL-Serie. Es wartete ein interessanter "Solo-Mannschafts-OL" in anspruchsvollem Gelände auf die zahlreichen Teilnehmer. Der Modus ist eigentlich einleuchtend, jeder läuft eine Bahn aus "festen" Posten und muss zusätzlich noch einige andere freie, die auf dem Weg liegen (oder eben nicht) mit einsammeln. Die Karte war zwar schon etwas älter, aber so war die recht grüne Karte doch eher gut zu belaufen. Das Wetter spielte auch mit und so war es kein Wunder, dass trotz etwas abschüssigem Austragungs-Ortes stolze 43 Teilnehmer aus immerhin 4 Nationen dabei waren. (Lettland, Finnland, Tschechien und natürlich Deutschland).



Fotos und Ergebnisse gibt es hier.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Dein Samstag war mein Sonntag: mein Wecker piepste auch schon 6:50, Posten wurden ab kurz nach 8 gesetzt und das schönste Erlebnis daran war ein Abschnitt von ca. 150 Meter am Berghang, vollständig mit Moos bewachsen und die Sonne glitzerte im Morgentau. Wunderschön! (Wer ist eigentlich dieser Roman Tiker und warum sollte ich ihn kennen?)