Donnerstag, 23. Dezember 2010
Geschenke einpacken
Geschafft!
Vorweihnachtliche Besorgungen mit 3 Worten: nervenraubend, zeitfressend und höflich ausgedrückt "unfreundlich". Aber ich steh gut im Training und so war mein letzter Gang in die Stadt erfolgreich :-).
Und nach der Pflicht kam die Kür. Für manche das Grauen in Person und für andere schon fast spirituell - das Geschenke Einpacken!
Doch umso schöner die Verpackung desto weniger will der Beschenkte es öffnen... - das kann sogar von Vorteil sein ;-).
Nach mir die Sinnflut ...
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Farbexperimente
Nicht zum ersten mal treibt sich ein Übeltäter in der Wäschebox herum.
So ein fieses Stück, welches sämtlichen Waschgang mit seiner kunterbunten Laune ansteckt.
Gemeinsam mit den Mittätern "Eile" und "Unachtsamkeit" richtet er meist irreparablen Schaden an. Nicht selten werden maskuline Herren-Unterhemden so in zartrosa gehüllt und strahlend weiße Sportsocken zu matschgelben Opfern.
Doch manchmal entstehen auch wahre Farbwunder...
So ein fieses Stück, welches sämtlichen Waschgang mit seiner kunterbunten Laune ansteckt.
Gemeinsam mit den Mittätern "Eile" und "Unachtsamkeit" richtet er meist irreparablen Schaden an. Nicht selten werden maskuline Herren-Unterhemden so in zartrosa gehüllt und strahlend weiße Sportsocken zu matschgelben Opfern.
Doch manchmal entstehen auch wahre Farbwunder...
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wenn man schon mal in der Stadt ist, kann man der Lieblingsmama auch gleich einen Gefallen tun. Ein Wandregal für die Oma soll her - von IKEA natürlich. Kein Problem, da fahr ich den kleinen Umweg über den Elbepark und dann über die Autobahn zurück.
Heute ist mein Glückstag, denke ich - zystenfrei und nach gerade mal 45 min verlasse ich meinen Lieblingsarzt in Dresden.
Was für ein Tag :-)
Euphorisiert steige ich ins Auto. Daran ändert auch die Stunde durch die Dresdner Innenstadt schieben kaum etwas.
Dann geht frau einkaufen....
- wooow... diese Wandfarbe mit dem Holz - so muss mein Schlafzimmer auch mal aussehen! ... Oder doch lieber Grün? ... verdammt, das merk ich mir nicht bis es soweit ist :-(
AHH - Bettwäsche... wollte mir doch längst neue Bettwäsche kaufen... WEIßE! ... mmh - zu weiß .. zu cremig ... zu teuer... zu billig... die hier! ... mmmhhh ... ach ne, heute lass ich das mit der Bettwäsche.
Moment - ich sollte doch was besorgen. Regal! Ja, wo findet man, was man sucht in IKEA?
Zürckrammeln
Ach ist ja süüüüüüß.... nur 1€ ... das wäre doch was für Maika .. ach.. gleich zwei...
Und hier - das könnte ich vors Bett stellen, sieht gut aus, ist praktisch, kostet wenig ... :-) ... Nummer aufschreiben.
Ach manno Jitka, du hast genug Möbel! Nummer durchstreichen. Außerdem suchst du doch das Regal!
Ha das ist ja perfekt für Andrei - und kostet praktisch nichts. Super...

ähhh - warum bin ich hier??... Regal... REGAL!
Das finde ich hier nicht. Also Katalog zur Hand, da ist es doch! Nummer rausschreiben und ab in den Lagerraum.
oh - hier, das sieht aber auch gut aus.
Lagerraum: soo... was nützt mir jetzt diese blöde Nummer? Da steht ein Info-Computer - Computer machen das Leben einfacher :-).
So - Fach 4 also - ah .. nicht zu fassen!!! - das Regal.
Hilfe ist das schwer .. ohje .. zwei davon soll ich mitbringen?! Das kann doch nicht sein.
Jetzt sucht sich frau Hilfe.
Gut, Regal gibt es nicht. Oder nicht mehr.
AU MAAAAANN ... arg... ich kann doch nicht ohne Regal nach Hause.
Also zu Höffner.
gleiche Prozedur.
gleiches Ergebnis.
Jetzt aber endlich nach Hause!!
Ich rufe noch kurz die Mutti an, um mein Leid zu klagen und damit sie mich gebührend mit einer Tasse Tee empfangen kann. Ich entscheide mich für die Autobahnvariante. Bei dem Schneechaos würde ich durch die Stadt bestimmt über eine Stunde brauchen! Also Helden CD rein und rauf auf die Autobahn.
Eine dichte Schneedecke lässt mich nur erahnen auf welcher Spur ich mich befinde, aber es ist wenig los und es rollt gemütlich bei 60 km/h. Der Verkehr wird dichter und ich fange mich über die LKWs an zu ärgern die sich auf die zweite Spur stellen. Ich raste aus als sehe wie sich ein LKW noch auf die linke Spur schiebt. Jetzt steht alles, super!
Zum Glück habe ich eine Thermoskanne mit Tee dabei.
Soll ich es wagen mein Notebook anzumachen?
Ich vertreibe mir die Zeit mit Fotos machen, Musik hören .. telefonieren ... Harry Potter gucken .. telefonieren ... 3 Stunden vergehen und es wird langsam richtig kalt. Notebook-Akku und Handy-Akku neigen sich dem Ende - und ich muss dringend auf Klo! Also raus aus dem Auto und bei der Gelegenheit gleich die Scheiben freimachen und kratzen.
Der Gedanke an eine Nacht auf der Autobahn lässt sich nicht mehr verdrängen. Aber die Erkenntnis, dass es nicht mehr vorwärts geht birgt viel Potential. Das haben auch schon andere erkannt, sodass die 20m hinter mir frei sind. Also Rückwärtsgang rein und dann irgendwie durch die LKW-Front auf die Standspur! Juhu, hoffentlich kommt bald eine Ausfahrt. Leider hat sich das auch ein LKW gedacht. Also auch hier Schluss.
Aber so schnell gebe ich nicht auf. Ich finde einen Platz zum Wenden und dann geht es im Slalom durch die LKWs in verkehrter Richtung zurück und die nächste Auffahrt runter! (huuuhaa ich bin ein Geisterfahrer :-P )
JAAAAAA! Ich bin frei!!! Ich fahre!!
Die Temperaturen im Auto klettern langsam auf Null :-)
Straßen gibt es in Dresden zwar nicht mehr, aber mein Auto ist tapfer. Ich mache sogar noch eine nette Bekanntschaft mit 5 Fernsehwissenschaftlern aus Kanada und Schottland, die zurück in ihr Hotel wollen und da kein Bus und keine Tram mehr fährt, dürfen sie bei mir mit.
Ich schaffe es noch vor Mitternacht nach hause und meine tapfere Mutti hat den Schneemassen getrotzt, sodass ich nicht mal mehr die Einfahrt räumen muss :-). Warme Brezeln und Glühwein warten auch schon. Trotzdem werde ich nicht mehr richtig warm und falle tot müde und mit dicken Pullover ins Bett.
Was für ein Tag!
Heute gelernt:
- online-shopping ist eine gute Alternative
- wenn es nicht mehr vorwärts geht, geht es vielleicht rückwärts...
Heute ist mein Glückstag, denke ich - zystenfrei und nach gerade mal 45 min verlasse ich meinen Lieblingsarzt in Dresden.
Was für ein Tag :-)
Euphorisiert steige ich ins Auto. Daran ändert auch die Stunde durch die Dresdner Innenstadt schieben kaum etwas.
Dann geht frau einkaufen....
- wooow... diese Wandfarbe mit dem Holz - so muss mein Schlafzimmer auch mal aussehen! ... Oder doch lieber Grün? ... verdammt, das merk ich mir nicht bis es soweit ist :-(
AHH - Bettwäsche... wollte mir doch längst neue Bettwäsche kaufen... WEIßE! ... mmh - zu weiß .. zu cremig ... zu teuer... zu billig... die hier! ... mmmhhh ... ach ne, heute lass ich das mit der Bettwäsche.
Moment - ich sollte doch was besorgen. Regal! Ja, wo findet man, was man sucht in IKEA?
Zürckrammeln
Ach ist ja süüüüüüß.... nur 1€ ... das wäre doch was für Maika .. ach.. gleich zwei...
Und hier - das könnte ich vors Bett stellen, sieht gut aus, ist praktisch, kostet wenig ... :-) ... Nummer aufschreiben.
Ach manno Jitka, du hast genug Möbel! Nummer durchstreichen. Außerdem suchst du doch das Regal!
Ha das ist ja perfekt für Andrei - und kostet praktisch nichts. Super...

ähhh - warum bin ich hier??... Regal... REGAL!
Das finde ich hier nicht. Also Katalog zur Hand, da ist es doch! Nummer rausschreiben und ab in den Lagerraum.
oh - hier, das sieht aber auch gut aus.
Lagerraum: soo... was nützt mir jetzt diese blöde Nummer? Da steht ein Info-Computer - Computer machen das Leben einfacher :-).
So - Fach 4 also - ah .. nicht zu fassen!!! - das Regal.
Hilfe ist das schwer .. ohje .. zwei davon soll ich mitbringen?! Das kann doch nicht sein.
Jetzt sucht sich frau Hilfe.
Gut, Regal gibt es nicht. Oder nicht mehr.
AU MAAAAANN ... arg... ich kann doch nicht ohne Regal nach Hause.
Also zu Höffner.
gleiche Prozedur.
gleiches Ergebnis.
Jetzt aber endlich nach Hause!!
Ich rufe noch kurz die Mutti an, um mein Leid zu klagen und damit sie mich gebührend mit einer Tasse Tee empfangen kann. Ich entscheide mich für die Autobahnvariante. Bei dem Schneechaos würde ich durch die Stadt bestimmt über eine Stunde brauchen! Also Helden CD rein und rauf auf die Autobahn.

Eine dichte Schneedecke lässt mich nur erahnen auf welcher Spur ich mich befinde, aber es ist wenig los und es rollt gemütlich bei 60 km/h. Der Verkehr wird dichter und ich fange mich über die LKWs an zu ärgern die sich auf die zweite Spur stellen. Ich raste aus als sehe wie sich ein LKW noch auf die linke Spur schiebt. Jetzt steht alles, super!
Zum Glück habe ich eine Thermoskanne mit Tee dabei.
Soll ich es wagen mein Notebook anzumachen?
Ich vertreibe mir die Zeit mit Fotos machen, Musik hören .. telefonieren ... Harry Potter gucken .. telefonieren ... 3 Stunden vergehen und es wird langsam richtig kalt. Notebook-Akku und Handy-Akku neigen sich dem Ende - und ich muss dringend auf Klo! Also raus aus dem Auto und bei der Gelegenheit gleich die Scheiben freimachen und kratzen. Der Gedanke an eine Nacht auf der Autobahn lässt sich nicht mehr verdrängen. Aber die Erkenntnis, dass es nicht mehr vorwärts geht birgt viel Potential. Das haben auch schon andere erkannt, sodass die 20m hinter mir frei sind. Also Rückwärtsgang rein und dann irgendwie durch die LKW-Front auf die Standspur! Juhu, hoffentlich kommt bald eine Ausfahrt. Leider hat sich das auch ein LKW gedacht. Also auch hier Schluss.
Aber so schnell gebe ich nicht auf. Ich finde einen Platz zum Wenden und dann geht es im Slalom durch die LKWs in verkehrter Richtung zurück und die nächste Auffahrt runter! (huuuhaa ich bin ein Geisterfahrer :-P )
JAAAAAA! Ich bin frei!!! Ich fahre!!
Die Temperaturen im Auto klettern langsam auf Null :-)
Straßen gibt es in Dresden zwar nicht mehr, aber mein Auto ist tapfer. Ich mache sogar noch eine nette Bekanntschaft mit 5 Fernsehwissenschaftlern aus Kanada und Schottland, die zurück in ihr Hotel wollen und da kein Bus und keine Tram mehr fährt, dürfen sie bei mir mit.
Ich schaffe es noch vor Mitternacht nach hause und meine tapfere Mutti hat den Schneemassen getrotzt, sodass ich nicht mal mehr die Einfahrt räumen muss :-). Warme Brezeln und Glühwein warten auch schon. Trotzdem werde ich nicht mehr richtig warm und falle tot müde und mit dicken Pullover ins Bett.
Was für ein Tag!
Heute gelernt:
- online-shopping ist eine gute Alternative
- wenn es nicht mehr vorwärts geht, geht es vielleicht rückwärts...
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